Treptow-Köpenick

Die Akteure des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Treptow-Köpenick aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen sowie interessierter Bürgerschaft eint die Bereitschaft, Verantwortung wahrzunehmen für das eigene Lebensumfeld. Verantwortungsbereitschaft wiederum ist eine unverzichtbare Grundlage für nachhaltige Entwicklung, für sozialen Zusammenhalt, für ein lebenswertes Gemeinwesen. Das Konzept des Bündnisses fördert diese Verantwortungsbereitschaft und fordert sie zugleich heraus.

Unser Bündnis für Wirtschaft und Arbeit kann deshalb durchaus auch als lokale Verantwortungsgemeinschaft betrachtet werden, der es darum zu tun ist,

  • neue Möglichkeiten für Beschäftigung zu erschließen,
  • die Einbindung und Unterstützung von ortsansässigen Unternehmen zu befördern,
  • die Eigeninitiative und die Problemlösungskompetenz aller Beteiligten zu erhöhen, und so
  • die Anziehungskraft des Kiezes zu stärken.

Es zeigt sich, dass durch gemeinschaftliches, zielorientiertes Handeln vieles für die Menschen im Kiez und die Entwicklung des Bezirks angestoßen und umgesetzt werden kann.

Damit dieses Handeln erfolgreich wirkt und zu Ergebnissen führt, die die lokale Entwicklung befördern, braucht es Formen und Strukturen. Deshalb definieren die Akteure Handlungsfelder, formieren eine Steuerungsgruppe und verabschieden Aktionspläne, in denen die konkreten Vorhaben verankert sind. Die Aktionspläne ihrerseits werden fortgeschrieben.

Mit den Programmen „Wirtschaftsdienliche Maßnahmen“ (WDM) und den folgenden Programmen „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (LOS Bund und LSK Berlin) sowie - seit der Förderperiode 2007-2013 - „Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung“ (PEB), ergaben sich neue Möglichkeiten, auch Finanzierungsmöglichkeiten, die das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit sofort nutzte.

Vor diesem Hintergrund konzentrierte sich die Arbeit des Bündnisses vor allem auf die Umsetzung und Begleitung dieser Förderprogramme. So konnten mit den unterschiedlichen Programmen seit 2002 weit über 200 Projekte ins Leben gerufen werden, die allesamt dazu beitrugen, die Rahmenbedingungen für mehr Beschäftigung zu verbessern und vielen Menschen neue Beschäftigungschancen eröffneten. Insgesamt wurden dabei über fünf Millionen Euro eingesetzt

Die Erfahrungen der Förderperiode 2007 bis 2013 in Treptow- Köpenick belegen, dass die Vernetzung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Agentur für Arbeit, JobCenter, Verwaltung und weiteren lokalen Akteuren Früchte trägt und zur Schaffung von zusätzlichen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, zur Öffnung neuer Beschäftigungsperspektiven und mit alldem zur Stabilisierung des sozialen Zusammenhalts beiträgt.

Auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 bilden die Verantwortungsbereitschaft der im Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit Treptow - Köpenick versammelten Akteure, die kooperativen Organisationsformen und die fortgeschriebenen Aktionspläne die Gewähr, dass dieser Weg erfolgreich weitergegangen werden kann – im Interesse der Menschen und des Bezirks.

Akteure

Der Steuerungsgruppe gehört folgender Personenkreis an:

  • der/die Bezirksbürgermeister/in von Treptow-Köpenick
  • der/die stellvertretender/stellvertretende Bezirksbürgermeister/in Treptow-Köpenick
  • alle Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte Treptow-Köpenick
  • Leiter/in der Geschäftsstelle Treptow-Köpenick der Arbeitsagentur Berlin Süd
  • Vorstandsvorsitzende/r des Wirtschaftskreises Treptow-Köpenick,
  • Innovationspark Wuhlheide Managementgesellschaft mbH
  • Beschäftigungsgesellschaften und freie Träger: Deren Interessen werden vorerst durch die gsub mbH vertreten.
  • Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub),
  • Geschäftsführer/in des JobCenter Treptow-Köpenick
  • Beauftragte/r für EU und Städtepartnerschaften des Bezirksamtes Treptow-Köpenick
  • Vertreter/in IHK Berlin
  • Vertreter/in Wohnungsgesellschaft
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