Hinweis: Für Projekte der ESF-Förderperiode 2014 – 2020 steht Ihnen die zgs consult GmbH als Ansprechpartnerin zur Verfügung, für Projekte der ESF-Förderperiode 2021 – 2027 wenden Sie sich bitte an die IBB.

Projekte

Projekte der aktuellen Förderperiode 2014-2020

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Mensch-Natur


Bezirk(e):
Marzahn-Hellersdorf
Träger:
Beschäftigungsagentur Berlin Brandenburg e. V. (BABB e. V.)
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
info@babb-ev.de
Projektadresse
Tierhof Helle Tierarche
Oschatzer Ring 1
12627 Berlin
Kontakt / Ansprechpartner*in
Reiner Waldukat
Laufzeit: 01.07.2017 - 30.06.2018
Förderprogramm: LSK
Gesamtkosten: 10.000,00 €

Wichtigste Kooperationspartner
Der BABB e.V. ist beteiligt am Netzwerk Umweltbildung und am Runden Tisch Umweltbildung des Bezirkamtes Marzahn-Hellersdorf. Es gibt eine enge Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung innovativen Denkens (Kreativ e.V.), bei der gemeinsamen Führung der Einsatzstelle des BFD "Artenschutz zum Nutzen des Stadtklimas". Außerdem sind Mitglied in der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) und im Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. . Seit 2008 besteht eine enge Kooperation mit den Bauern Werner Mette. Außerdem besteht eine Kooperation mit der Tierklinik der FU Berlin.
Kurzbeschreibung
Auf dem Tierhof Helle Tierarche werden ganzjährig für KITA-Gruppen, Schulklassen und Besucher*innen Umwelt- und Umweltbildungsveranstaltungen durchgeführt. Diese werden auf der Internetseite www.mensch-natur.eu und durch Flyer beworben. Die bereits vorhandenen Wanderausstellungen "Artenschutz vom Aussterben bedrohter Nutztiere" und "Berufe im Bereich Umwelttechnik" werden erziehungs- und bildungswirksam zielgruppenspezifisch für die Veranstaltungen genutzt.

Den Teilnehmenden, die größtenteils Langzeitarbeitslose waren, sollten nicht nur spezifische theoretische Kenntnisse vermittelt werden, sondern sie sollten auch in die Lage versetzt werden, diese praktisch für unterschiedliche Besuchergruppen anzuwenden. Die Teilnehmer*innen sollten Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln, die sie in die Lage versetzen, neue und komplexe Aufgaben und Probleme selbstständig und flexibel zu lösen. Außerdem sollten sie ihre Fähigkeiten mit dem Umgang mit Computern und Veranstaltungstechnik erweitern. Durch die Arbeit im Team, auch während der Veranstaltungen, sollten sie dazu befähigt werden, in Situationen angemessen zu reagieren und zu handeln sowie individuelle und gemeinsame Ziele zu realisieren. Die Teilnehmer sollten lernen mit Stress umzugehen und sich selbst zu motivieren.
Zielgruppe
Das Projekt war für Arbeitslose, Langzeitarbeitslose, Nichterwerbstätige sowie Geflüchtete in ALG II-Bezug geeignet. Gerade dieser Personenkreis isoliert sich oft aus den gesellschaftlichen Leben und resigniert. Sie sehen keine berufliche Perspektive für den beruflichen Wiedereinstieg und aus der oft vorhandenen Depression, keinen Ausweg aus der oft ausweglos erscheinenden finanziellen Situation. Es fehlt diesen Menschen der Lebensinhalt, ein Ziel und das Tätig sein.
Auswertung und Ergebnisse
Insgesamt fanden 13 Treffen der Teilnehmer*innen statt. Besonders ab dem sechsten Treffen war festzustellen, dass das vermittelte Wissen zu den jeweiligen Tieren sich bei den Teilnehmenden immer besser einprägte. Das Niveau der Wiedergabe war natürlich sehr unterschiedlich, so waren Einige zum Beispiel in der Lage, auch selbst angeeignetes Wissen einfließen zu lassen. Seit April 2018 wurden regelmäßig jeden Mittwoch Führungen durchgeführt. Dies war für die Teilnehmer*innen eine gute Gelegenheit, sich auszuprobieren und eine gewisse Routine zu erwerben. Viele Teilnehmenden waren zunehmend immer besser in der Lage, Besuchergruppen zu führen und alle anstehenden Fragen gut zu beantworten. Besonders im Juni erschienen auf dem Tierhof viele Besuchergruppen, insbesondere Kita-Gruppen, die die dort gehaltenen Tieren besichtigten und sich von den bei uns angestellten Mitarbeiter*innen (und auch von den Teilnehmenden) die Tiere, ihre Lebensweise und ihre Ernährungsgewohnheiten ausführlich erklären ließen. Da sich unter den Teilnehmer*innen auch viele Multiplikator*innen befanden, organisierten diese auch selbst Veranstaltungen und führten diese zunehmend eigenständig durch. Das Heranziehen der freiwilligen Teilnehmer*innen, insbesondere aus dem Umfeld des Tierhofes, hat dazu geführt, dass der Tierhof bekannter geworden ist und wir einen größeren Besucherzustrom von Interessierten, Kita-Gruppen und Schulklassen zu verzeichnen haben.